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Motorradurlaub in Schottland vom 26.07. bis 10.08.2003
1. Woche / Isle of Skye und Highlands

Um die Bilder in einer größeren Auflösung zu sehen, einfach anklicken

© by Ulf MaringerSamstag
Unsere Fähre ging um 18:00 Uhr und wir mussten 90 min. vorher da sein um einzuschiffen, sodass wir uns entschieden haben um 12:00 Uhr Osnabrück zu verlassen um entspannt und ohne Zeitdruck in Amsterdam-IJmuiden anzukommen.
Die DFDS-Seaways Fähre ist ok für eine Fähre die über Nacht fährt. Da Katja und ich erst eine Woche vorher über das Internet, bzw. Telefon gebucht hatten, hatten wir Pech und mussten jeweils in einer 4-Bett-Außenkabine nach Geschlechtern getrennt buchen. An Bord jedoch stellten wir fest, dass Katja ihre Kabine für sich alleine hatte und somit bin ich dann mit in ihre Kabine gewechselt. Damit hatten wir eine schöne große Außenkabine für schmales Geld.
In meiner Kabine war jemand der öfter die Strecke fährt und mir bestätigte, dass es häufig vor kommt, dass man so eine Kabine für sich alleine hat, besonders wenn man unter der Woche fährt. Wir sind gespannt wie das bei der Rückfahrt klappt.
© by Ulf MaringerZu bemängeln gibt es einzig die Preise an Bord, ich empfehle jedem, sich was zu essen mitzunehmen, vor allem zum Frühstück, oder dieses erst in Newcastle zu machen. Brötchen (zum Scheiben einwerfen) kostet 1,50€, Portion Butter oder Marmelade je 0,50€. Wir bezahlten für 2 Brötchen, 1 Kaffee und 1 O-Saft ~10,-€.
Bier hat mit 3,-€/Pint normales Kneipenniveau.
Die Motorräder fanden wir unversehrt wieder vor, ich bin mir aber sicher, dass bei heftiger See einige umgefallen wären, denn sie wurden nur provisorisch mit Kunststoffseilen festgezurrt (was ich lieber selber gemacht habe). Wer sicher gehen will, dass sein Motorrad besser verzurrt ist, sollte sich eigene Ratschengurte mitbringen.


Sonntag
Großbritannien ist ja eines der wenigen EU-Länder in dem der Euro (noch) nicht gilt. In der Vergangenheit sind wir immer mit Master-, /Visa- und EC-Karte bewaffnet in ein Land gefahren und haben uns dann vor Ort per EC Bares aus dem Automaten geholt, weil ich keine Lust auf die Wechselorgie bei der Bank habe, die eh nie dann aufhaben wenn man Zeit hat. Wir also von Bord und erst mal die nächste Tanke angefahren, weil wir in Holland aufgrund der hohen Spritpreise nicht getankt hatten.
© by Ulf MaringerAlso getankt und die Master-Karte gezückt... geht nicht! Na dann eben die Visa... geht auch nicht!!! Horror. Sorry, but we can't except Euros. Ok, meine Frau bleibt hier und ich fahre zur nächsten Bank erst mal Cash holen, doch das war nicht nötig, denn was nun passierte zog mir glatt die Schuhe aus.
Ein Schotte kam nach seinem Tanken zum Bezahlen in den Verkaufsraum, bekam das Gespräch und mein Dilemma mit und fragte den Kassierer wie viel denn zu zahlen sei und packte anschließend die 35,- £ (~50,-€) auf den Tisch und meinte das wäre ok so. Ich konnte es gar nicht glauben und annehmen wollte ich es auch nicht. Ich bat ihn,  kurz zu warten, dass ich aus dem Automaten Geld hole, aber er meinte nur ich sei herzlich eingeladen, soll meinen weiteren Urlaub in Schottland genießen und verschwand. Es gelang mir nur noch ihm meine Visitenkarte zu überreichen mit dem Zusatz, dass ich mich gerne revanchieren würde.
Ich hatte bereits einiges an Gastfreundschaft erlebt, aber das war wirklich heftig!© by Ulf Maringer
Als heutiges Ziel hatten wir Stirling ins Auge gefasst, und unsere Route sollte so nah an der Küste verlaufen wie möglich.
Vom Hafen in Newcastle orientierten wir uns sofort Richtung Tynemouth. Wir wurden belohnt mit tollen Küstenimpressionen, britischen Häusern, gepflegten Rasen auf denen manchmal Golf gespielt wurde und bizarren und schroffen Küstenformationen und das bei schönstem Sonnenwetter.
In Stirling haben wir die Touristinformation aufgesucht und uns dann über diese ein B&B gebucht, warum wir das nicht unbedingt wieder machen würden steht in der Übersicht.
© by Ulf MaringerWir haben 20 Pfund p.P. bezahlt, hatten aber eine gute Übernachtung in einem Guesthouse mit britischem Frühstück.
Unser Reiseführer empfahl die Barton-Bar im Zentrum, diese können wir aber nur bedingt weiterempfehlen. Die als Jugendstil-Bar angepriesene Kneipe glänzte mehr durch Unsauberkeit und mäßiges Fast-Food. Das Publikum war auch eher studimäßig.
Tolle Erfahrungen machten wir hingegen direkt in unserer Nachbarschaft, wir besuchten einen traditionell eingerichteten Pub der gut besucht war mit vielen freundlichen Einheimischen.


Montag
© by Ulf MaringerDieser Morgen führte uns erst mal zum Stirling-Castle, eine historische Stätte deren Erklärung ich Reiseführern überlassen möchte.© by Ulf Maringer Wir genießen die Zeit in der Burg und können uns gut das Leben im Mittelalter vorstellen. Den Eintritt von 7,50 £ (gut 10,-€) p.P. empfinden wir allerdings als zu hoch.
Wir planten, uns zuerst in den Highlands aufzuhalten und so sind wir an diesem Tag noch bis Fort William gefahren. B&B gibt es in ausreichender Anzahl in der Argyll Road,© by Ulf Maringer welche sich kurz oberhalb des Zentrums befindet. Wir wurden für 16,50 £ im "Glenfallach" fündig.© by Ulf Maringer
Fort William hat eigentlich nicht viel zu bieten, außer dass es touristisch voll erschlossen ist, was daran liegt, dass sich der Ben Nevis, der größte Berg Großbritanniens mit 1343m, in direkter Nachbarschaft befindet und sich dieses Gebiet als ausgedehntes Wandergebiet entwickelt hat.
Im Restaurant "Ben Nevis" haben wir gut gegessen.


© by Ulf MaringerDienstag
Wir wollten diesen Urlaub richtig genießen und uns keinen Stress machen und darum beschlossen wir diesen Tag mit viel Lesen und ein © by Ulf Maringerwenig Spazieren gehen zu verbringen, da das Wetter sehr regnerisch war.
So ganz ohne Fahren wollten wir dann © by Ulf Maringeraber doch nicht und so sind wir unbeeindruckt des schottischen Mistwetters nach Oban aufgebrochen um uns das Castle Stalker anzuschauen, welches sehr schön im Loch Linnhe liegt.
Das abendliche Essen im Restaurant "The Crofters" war nicht so gut...


Mittwoch
© by Ulf MaringerDie Isle of Skye war unser heutiges Ziel. Wir machten uns Richtung Mallaig auf, um von dort mit der Fähre über zu setzten. Wir zahlten 23,-£ für 2 Motorräder incl. Fahrer.
Auf dem Weg nach Mallaig fing ich an mir Sorgen um meine Q zu machen, denn ich hörte ein Geräusch aus der Getriebe-/Kardangegend welches schlimmeres befürchten lässt.
© by Ulf MaringerAuf dem Weg nach Portree hatte ich genug Zeit das Geräusch genauer zu analysieren und mir zu überlegen, was wir machen wenn nun wirklich etwas passiert, was eine Reparatur unumgänglich macht. Momentan denke ich, dass es das Getriebe ist und ich hoffe, den Urlaub ohne Reparatur zu überstehen. Dieses wird aber nur erreichbar sein, wenn ich die Kilometerleistung reduziere.
© by Ulf MaringerWir beschlossen also unseren Urlaub dahingehend abzuändern, dass wir längere Zeit an einem Ort bleiben, um von dort dann mit Katjas Basic zu zweit zu fahren.
© by Ulf MaringerPortree war sehr gut besucht und wir mussten ein bisschen suchen bis wir ein B&B-Schild fanden auf dem noch "vacancies" stand. Als wir nach dem Preis fragten hörten wir 23,-£ p.P. ohne Frühstück. Wir fanden es zu teuer und auf die Frage hin, ob sie nicht noch ein anderes B&B wüsste, meinte sie wir sollten © by Ulf Maringerdoch mal bei ihrer Nachbarin klingeln, die macht das auch.
Wir rüber, geklingelt - komisch, kein Schild im Fenster - und eine ältere Frau öffnet. Auf unsere Frage nach B&B zögert sie kurz, sagt dann aber ja und zeigte uns das Zimmer. 17,50 £ p.P. waren ok incl. Frühstück und wir sagten zu.
© by Ulf MaringerNachdem wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht hatten wurden wir zum Tee in ihre eigene Wohnstube eingeladen. Es war eine sehr familiäre Atmosphäre und sie erzählte uns, dass sie B&B seit 35 Jahren macht, heute aber nur noch gelegentlich, da sie das alles nicht mehr so kann und Gäste wählt sie an freundlichen Augen aus.
Abends haben wir dann sehr gut im Restaurant des Hotels "Tongadale" gegessen.


© by Ulf MaringerDonnerstag
Das Wetter war regnerisch, was nicht untypisch für Skye ist. Wir machten uns an diesem Tage auf, die Insel auf einer Rundtour zu entdecken.
Unser Weg führte uns zum Dunvegon Castle das der Macleods.© by Ulf Maringer Ein sehr schönes Gebäude mit einer ebenso schönen großen Gartenanlage.
Es ging die Westküste südwärts und dann eine Singletrackroad wieder östlich nach Portree, um gleich weiter auf die Halbinsel Trotternish zu fahren. Highlights der schroffen Ostküste waren ‚© by Ulf MaringerOld man of Storr' und ein Wasserfall, der wie ein Kilt aussieht.
Die Westseite der Halbinsel lag unter tiefschwarzen Wolken aus denen es sich kräftig ergoss, sodass wir beschlossen nicht über Uig zu fahren, sondern die Ostküste wieder südwärts zu fahren.
Gegessen haben wir diesen Abend im Isle's Inn, was auch zu empfehlen ist.


© by Ulf MaringerFreitag
Heute sollte es eigentlich die Westküste der Highlands nordwärts gehen, in Anbetracht des Zustandes meines Getriebes, sind wir aber direkt nach Inverness gebrummt, um von dort aus Tagesausflüge zu machen.© by Ulf Maringer
Diesmal verlassen wir Skye über die Brücke nach Kyle of Lochalsh.
Hinter Dornie hat man einen traumhaften Blick auf das Castle Eilean Dohan, welches sehr idyllisch auf einer Landzunge im Loch Duich liegt.© by Ulf Maringer
Das Hochland quert man auf einer sehr schönen Strecke, die auf die Verbindungsstraße Fort William - Inverness trifft und dementsprechend befahren ist. Trotzdem ist sie sehr schön, denn sie führt eine lange Zeit am Loch Ness entlang.
© by Ulf MaringerWer B&B sucht, wird in Inverness in dem Gebiet um die Kenneth Street fündig, welches auf der anderen Flussseite der Innenstadt liegt, man ist aber in 5 min. zu Fuß dort. Wir hatten bei Mrs. Mackenzie ‚The Whins' Glück. Sie erinnerte sich sogar noch an meinen Besuch `92 bei ihr. Die 17,-£ p.P. sind mit gutem Frühstück fair. Wir machten für 4 Nächte fest, da wir von hier die nächsten Tagesausflüge gestallten wollten.