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Ulf Maringer geb. 1968 in Bremen staatl. gepr. Techniker Elektrotechnik
Meine Hobbies sind neben dem Motorradfahren, das Planen und Organisieren von Motorradreisen, vieles um das Thema Computer, Fotografie, Badminton, Teakwondo, Snowboarden.
Meine Motorräder: (eine kleine Biographie)
Nachdem ich 1986 meinen Autoführerschein bestanden hatte, war ich mir ziemlich sicher, nicht auch noch den ‘Motorradlappen’ zu machen, da ich es für viel zu gefährlich hielt... Drei Jahre später, mein jüngerer Bruder hatte besagten Schein und auch ein eigenes Motorrad, wurde ich nach einer Probefahrt auf seiner Honda FT 500 sofort vom Motorradfahrerbazillus angesteckt. Kurzentschlossen hatte ich mich dann zur Fahrschule angemeldet um den ‘Klasse 1’ nachzumachen. Meine Fahrschulmaschine war eine Yamaha RD 350 YVPS, die ging gut ab und war sehr handlich. Das Übel war nur, das dieses Motorrad mehr in Werkstätten stand, als das Fahrschüler auf ihr fuhren (ständige Motorschäden). Der Prüfung näherkommend schaute ich mich schon mal nach einem passablem eigenem Untersatz um, es sollte was bewährtes sein und von der Motorleistung 34 PS vorweisen. Von Honda kamen für mich folgende Modelle in Frage CB 450S, XBR 500, GB 500 (Clubman), jedoch waren alle meine favorisierten Motorräder nicht in meiner Preisklasse zu haben und so legte ich mir eine Yamaha XS 400 zu. Da die RD 350 mal wieder in der Werkstatt stand und der Termin für meine Prüfung immer näher rückte, fragte ich bei meiner Versicherung nach, ob ich nicht meine XS auch für Fahrschulzwecke nutzen könne, die positive Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so machte ich mit einem Schreiben der Versicherung, welches ich immer dabei zu führen hatte, meine letzten Fahrstunden und die Prüfungsfahrt auf der eigenen Maschine. Nach einigen tausend Kilometern kündigte sich mit leicht blauen Qualm eine Motorüberholung an. Da ich bis dato von Motorradtechnik noch keinen Schimmer hatte, gab ich die Maschine in die Hände eines ‘guten Bekannten’ der mir (als Kfz-Mechaniker) versprach für wenig Geld die Zylinder zu Hohnen und neue Kolbenringe zu verbauen. Nachdem der Preis jenseits von Gut und Böse lag, war ich ganz schön bedient, als sich aber Aufgrund einer losen Führungsschiene für die Steuerkette sich die Steuerzeiten verstellten, sodass ein Ventil auf den Kolben geschlagen ist, war diese ‘Bekanntschaft’ Geschichte. Und sowas passiert natürlich in Schottland wo weit und breit keine Werkstatt zu finden war. Nachdem die Probezeit abgelaufen war und ich mich technisch in die Lage versetzt habe Alles an meinem Motorrad selbst zu machen, musste was Soziatauglicheres her. Meine Wahl fiel auf eine Honda AfrikaTwin (RD07), da ich aber nicht das alte Modell wollte sondern das ‘92 Modell, musste ich noch 2 Monate warten. Für meine XS hatte ich damals einen unschlagbaren Preis geboten bekommen, sodass ich als Ganzjahresfahrer noch etwas für die Überbrückungszeit brauchte, ich kaufte günstig eine FT 500. Das Glück mit meiner ersten AfrikaTwin sollte nicht lange halten, denn nach 4 Wochen Besitz und 6000 Km nahm mir ein Autofahrer die Vorfahrt. Das Motorrad war Totalschaden und ich um die Erfahrung reicher nie wieder nur mit Jeansklamotten zu fahren. Vom Konzept und Fahreigenschaften der AfrikaTwin überzeugt, musste die gleiche Maschine noch mal her. Nach 2 Jahren und nur noch 21000 Km habe ich sie dann verkauft, weil ich a) keine Freundin mehr hatte der ich Komfort auf einem Motorrad bieten musste und b) ich des weichgespülten Charakters überdrüssig war, es musste wieder was zum Schrauben her und was mit Bums von Unten :-) So kam ich zur Moto Guzzi LM1000. Ja, was für ein Kontrast, aber um auch mal mit einem Vorurteil aufzuräumen: die Guzzis sind nicht reperaturanfällig, nur viele Guzzisten ebenso wie BMW-Boxerfahrer investieren eine Menge Zeit in Wartung, Pflege und Modifizierungsmaßnahmen, dadurch entsteht wohl der Eindruck diese Motorräder seien überdurchschnittlich reparaturanfällig. Ich hatte in den 7 Jahren in der die Guzzi in meinem Besitz war nur eine einzige Panne, eine Zündspule hatte ihren Geist aufgegeben. Beruflich bedingt bin ich in diesen Jahren nicht mehr so viel gefahren, so kamen nur gut 30.000 km zustande und die auch nur Hauptsächlich durch Reisen. Nach unserer Norwegenreise war für mich klar, es musste wieder was Hochbeiniges her. Meine Wahl fiel auf eine gute gebrauchte Honda Dominator, da wir schon in Planung zu unser nächsten Reise waren, nach Island. Die Domi hat mir sehr gute Dienste in dem Urlaub geleistet und ich hatte keine einzige Panne, Zuverlässigkeit wie ich sie von meiner AT kannte. Leider wurde dieses Motorrad nach unserem Urlaub direkt vor unserer Haustür geklaut. Mit den gewonnenen Kenntnissen der Domi, die mir Aufgrund der Einzylindercharakteristik zu hektisch war und auch nicht die optimale Langstreckentauglichkeit bot, gingen die Überlegungen wieder in die zweizylindrige Richtung. Nachdem ich auf Island die Möglichkeit hatte auf einer Basic (die letzte 2V-Boxer von BMW) Probe zu fahren, war der Entschluss gefasst eben dieses legendäre Motorrad, eine GS, selbst zu fahren. Heute kann ich sagen, dass ich mein Motorrad gefunden habe. Natürlich gibt es auch hier ‘Kleinigkeiten’, die verbesserungswürdig sind :-) Ulf Maringer 
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